Ostern = Pralinen für die Verwandtschaft {Himbeer-Pralinen}


Seid ein paar Jahren gibt es nicht nur zu Weihnachten Pralinen, sondern auch zu Ostern. Und dieses Jahr sollte es was fruchtiges sein. Da kam das Rezept für "fruchtige Himbeerherzen" von Karin Ebelsberger alias Pralinka gerade recht.


 


Statt Herzen habe ich allerdings ovale Schalen genommen, ich fand, die passen einfach besser zu Ostern (und mit Schalen geht es ruckizucki, weil man sich das Überziehen der Pralinen sparen kann ;-) )
 
Für die Hülle braucht man:
63 ovale Schalen
ca. 100 g weiße Kuvertüre
Dekorfolie

Zuerst kommt aber die Füllung, dafür benötigt ihr:
140 g tiefgefrorene Himbeeren
1,5 EL Zucker
 150 g weiße Kuvertüre, gehackt
15 g Himbeerlikör (ich empfehle etwas mehr, sonst verschwindet der Geschmack des Likörs in der Füllung)

Die Himbeeren mit dem Zucker aufkochen und eindicken lassen, bis nur noch etwa ein Dtittel übrig ist. Rühren nicht vergessen, sonst kann es sein, dass die Himbeeren anbrennen. Dann den Likör hinzu, und die Mischung über die gehackte weiße Kuvertüre geben. Dann wieder rühren, bis die Kuvertüre komplett geschmolzen ist und sich alles gut vermischt hat.

Das ganze dann etwas abkühlen lassen und schließlich in die Schalen einfüllen, bis ca. 1mm unter dem Schalenrand. Sollte ziemlich genau für die Schalen passen, je nach Größe kann aber etwas übrig bleiben. Aufpassen, dass die Füllung in der Schale landet und nicht auf dem Rand, das gibt hinterher Probleme beim Schließen.


Ich lasse die gefüllten Pralinen immer etwas stehen, weil sich die Füllung meist noch etwas setzt, am besten über Nacht.

Dann die Kuvertüre temperieren (erhitzen auf ca. 40°C, dann abkühlen auf ca. 27°C und dann wieder erhitzen auf 30°C, da halten) und mit einer kleinen Spritztüte auf die Füllung in den Schalen geben. Die Füllung darf etwas über den Rand hinausschauen, aber wirklich nur minimal. Solange die Kuvertüre noch sehr weich ist die Dekorfolie mit der bedruckten Seite nach unten drauflegen und etwas andrücken. Dabei darf etwas Kuverte über den Schalenrand hinausgedrückt werden, das sollte aber nur sehr dnn sein (Das bleibt beim Herauslösen der Schalen aus der Folie dann kleben und so bekommen die Schalen einen genauen Rand). Ich schneide mir die Folien immer in kleine Stücke, damit nicht zuviel Dekor verloren geht.

Dann stehen lassen, und wenn die Kuvertüre komplett erkaltet und erstarrt ist, die Schalen aus der Folie herauslösen.

Das war jetzt die schnelle Variante. Etwas länger benötigt man, wenn man die Schalen überzieht. Da braucht ihr auch wesentlich mehr Kuvertüre, weil ja die ganze Praline noch einmal umhüllt wird. Die Dekorfolie kann man dann auch benutzen, aber auch kandierte oder getrocknete Himbeerstückchen, Glitzerpuder, und, und, und.

Dekorfolie, Schalen und Werkzeuge zur Pralinenherstellung bestelle ich übrigens sowohl bei Karin Ebelsbergers Shop Pralinenwerkzeug als auch bei Pati-Versand.



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