Rote Äpfelchen aus Mutters Garten! {Apfel-Marzipan-Tarte}

Es ist schon eine Weile her, da haben wir bei meiner Mutter im Garten die Äpfel vom Baum geholt. Jedes Jahr gibt's das gleiche Schauspiel für die Nachbarn, denn der Baum vor dem Haus steht am Hang und so rennt immer irgendeiner die Straße runter un den Äpfeln hinterher. Sieht bestimmt lustig aus.

Dieses Jahr waren alle Äpfel wunderbar rot und ein paar habe ich vor der Saftpresse gerettet und in meinem Kühlschrank zwischengelagert, bis ich dann in einer alten Lecker Bakery über das folgende Rezept gestolpert bin: Apfeltarte mit Marzipan. Mmmmmhmmm... Hier schon mal das Endergebnis:

Im Original enthält das Rezept Quittengelee, ich bin auf Holunderblütengelee umgestiegen, das war eine gute Idee. Das nächste Mal versuche ich es aber mit Quitte. Also, los geht's:
1 Rolle Blätterteig (ca. 270 g)
200 g Rohmarzipan
200 g Schmand
2 EL Apfelmus
2 - 3 Äpfel
2 EL brauner Zucker
3 EL Gelee (Holunderblüten, Quitte, Apfel, was immer ihr mögt)

Zuerst einmal den Blätterteig auf die Hälfte der Dicke ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Rand etwas umlegen und dann den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Das Marzipan mit dem Schmand und dem Apfelmus vermischen, ich mache das immer in einem Multizerkleinerer, das gibt dann gleich eine Creme, die sich gut verstreichen lässt und man muss das Marzipan nicht zum Raspeln kühlen.

Die Creme gleichmäßig auf den ausgewellten Blätterteig streichen.

Dann die gewaschen und entkernten (Jetzt weiß ich endlich, wofür ich einen Apfelkernentferner brauchen kann :-) ) in dünne Scheiben schneiden, am besten mit einer Börner-Reibe oder einem V-Hobel oder so etwas. Die Scheiben dürfen ruhig sehr dünn sein, meine waren knapp 2mm dünn.

Sollte der Apfel schnell braun werden, am besten Zitronensaft beträufeln. Ansonsten die Scheiben gleich auf die Creme legen und den Zucker darauf streuen. Und ab in den Backofen damit, ca. 15 - 20 Minuten backen bis der Teig goldbraun ist.

Sobald die Tarte fertig gebacken ist, diese mit dem Gelee bestreichen. Im Originalrezept soll das Gelee erwärmt werden, dann wird es flüssiger, ich habe mir das gespart und das Gelee so auf die Tarte gestrichen. Hat dann keinen dünnen Film gegeben, war auch auch lecker.

So, morgen werde ich die Tarte gleich nochmal machen, leider nicht mit den eigenen Äpfeln, aber für den Kollegengeburtstag eignet sich das Rezept prima. Denn das ist mal wieder ein Ratzifatzi-Rezept, dass auch mal abends nach der Arbeit fix erledigt ist und einfach superlecker schmeckt. Mmmmmhmmmm...


Labels: , , , ,